Versos German Friedrich Hofmann Und doch steht sie da

German poem

Und doch steht sie da

by (1813–1888)

Listen in the reader

„Ei, gar so geschäftig? Wohin so geschwind? Wie theilest Du kräftig, Bergmädel, den Wind!

O halte, ich bitte, Ein wenig nur still Die eiligen Schritte – Du weißt, was ich will:

Wie schön, wenn Du Wilde, So wie Du da gehst, Im fertigen Bilde Leibhaftig da stehst!

Du mußt mir wohl taugen Mit aller Gewalt: Ich fang’ mit den Augen Die ganze Gestalt.“

O kommt solchen Mannen, Ihr Mädels nicht nah’! Wie lief sie von dannen – Und doch steht sie da!