German poem
Du kennest selbst die Sage
by Friedrich Rückert (1788–1866)
Du kennest selbst die Sage Vom vielbeweinten Kind, Von der an diesem Tage Wir auch gemeinet sind.
Ums Kind die Mutter weinet So sehr ohn' Unterlaß, Bis ihr das Kind erscheinet Im Todtenhemdlein naß.
Laß deine Thränen stocken, O Mutter, wisch' sie ab! Sonst wird das Hemd nie trocken Deinem Kindlein im Grab.
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- Du heißest Ernst, und Spielen war dein Ziel
- Du ist nicht schön, kann ich dir redlich sagen
- Du kannst mich auch nicht trösten
- Du kannst, wenn etwa dir ein Großes ist gelungen
- Du klagest, daß die Welt so unvollkommen ist
- Du klagst, du könnest dich nicht mit der Welt vertragen
- Du magst doch sonst gern was besonders haben
- Du meine Seele, du mein Herz