German poem
Die Netzflickerinnen
by Gustav Falke (1853–1916)
Schweigend an den Dünen hin Sitzen die Fischerfrauen und flicken Die schweren Netze. Guten Fang Mag der Himmel den Männern schicken.
Guten Fang und gute See. Manches Netz ist schon draußen geblieben, Und manches Boot ohne Fischer und Fisch Irgendwo an den Strand getrieben.
Die See macht still, und karg ist das Wort Der Frauen, die dort im Sande sitzen, Kurz wie der Schrei der Möwen, die Ruhelos über die Dünen flitzen.