Versos German Hafis Liebeslust an schwarzen Augen

German poem

Liebeslust an schwarzen Augen

by (1326–1389)

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Liebeslust an schwarzen Augen Weicht mir nimmer aus dem Sinn:

So beschloss es ja der Himmel: Anders wird's nicht künftighin.

Qual nur schafft der Nebenbuhler Und Versöhnung schliesst er aus;

Aber steigt der Morgenseufzer Etwa nicht zum Himmelshaus?

Schon vom Anfang aller Tage Weihte man dem Trunke mich:

Alles, was man da beschlossen Ganz genau erfüllt es sich.

Rother Wein, ein sich'res Plätzchen, Und ein Schenke, der dich liebt:

Herz, was willst du Bess'res haben, Da es doch nichts Bess'res gibt?

Vogt! Der Flöte und der Pauke Schenke, Gott zu Liebe, mich:

Das Gesetz wird nicht gesetzlos, Wenn mich ihr Geschwätz beschlich.

Heimlich nur kann ich Ihn lieben: Von Umarmung und von Kuss

Thu' ich besser nicht zu sprechen: Niemals wird mir der Genuss.

Auge, wasch' die Brust Hafisens Von des Grames Bild nicht rein:

Schlug des Holden Schwert die Wunde, Wird der Fleck untilgbar sein.