German poem
Ich lege dir mein Haubt zu deinen Füssen
by Hans Assmann von Abschatz (1646–1699)
Ich lege dir mein Haubt zu deinen Füssen: Bestraffe mich/ ich will gedultig büssen/ Wofern dein Recht für schuldig kan erkennen Den/ der da liebt/ was Liebens werth zu nennen.
Ach! straffet sich nicht selber mein Verbrechen? Vergehn vor Lieb/ und nichts von Liebe sprechen Ist Pein genung/ wo keine Schuld zu kennen/ Als daß man liebt/ was liebens werth zu nennen.
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- Ich kan zwar Drey und Eins mit Sinnen nicht begreiffen
- Ich klage daß mein Thun und Fromm-seyn wenig tauge
- Ich komme/ weil du ruffst- mühselig und beladen
- Ich leb ohne Ruh im Hertzen
- Ich liebe dich/ o Gott/ doch hilff- daß ich mein Lieben
- Ich rede nicht wie vor so frey
- Ich soll nunmehr die Schrecken-reiche Bahn
- Ich trett am Leibe kranck- bekräncket an den Sinnen