German poem
Dir hat enbotten frowe gůt
by Hartmann von Aue (1160–1210)
Dir hat enbotten frowe gůt sinen dienst der dirs wol gan ein ritter der vil gerne tůt dc beste dc sin herze kan der wil dvr dinen willen disen svmer sin vil hohes mv̊tes verre vf die genade din dc solt dv minneklich enpfan dc ich mit gten meren var so bin ich willekomen dar
Dv solt ime minen dienest sagen swac im zelieben mvge geschehen dc möhte nieman bas behagen der in so selten habe ge sehen vnd bitte in dc er wende sinen stolzen lib da man im lone ich bin ein vil frömdes wib zenpfahen svs getane rede swes er ǒch anders gert dc tv̊n ich wan des ist er wert
Min erste rede die si ie vernan die enpfie si dc mich dvhte gv̊t bis si mich nahen zir gewan zehant bestv̊nt si ein ander mv̊t swie gerne ich wolte in mac von ir niht komen dú grosse liebe hat so vaste zv̊ genomen dc si mich nien lasset vri ich mv̊s ir eigen iemer sin nv enrůch est ǒch der wille min