Versos German Heinrich Kämpchen An Hertha

German poem

An Hertha

by (1847–1912)

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Beim Frühlingsgange durch des Ruhrtals Prächten, Da haben uns’re Seelen sich gefunden, Nun bin ich dein in Tagen und in Nächten. –

Ja, dein für immer, wie auch du mein eigen, Mein Glück, mein Leben bist, du Sonnenschöne, Nur dürfen wir’s der kalten Welt nicht zeigen. –

Sie richtet lieblos und verdammt die Liebe, Nicht eingeengt durch starre Alltagsschranken, Wir aber folgen ihrem Sehnsuchtstriebe. –

Wir folgten ihm und kosten Himmelswonnen, Wie sie ein Gott nur Sterblichen bereitet, Vom Zaubernetz der Phantasie umsponnen. –

Und hat dein Herz geseufzt in bangem Harme, An meiner Brust sollst du vom Weh gesunden – O komm, Geliebte, komm in meine Arme. –