German poem
Heimlos
by Heinrich Kämpchen (1847–1912)
Kleines Haus am Wegesrand, Haus, wo meine Wiege stand, Ob der Jugendtraum verblich, Vaterhaus, wie lieb’ ich dich. –
Schau’ dich jetzt im Abendstrahl, Kleines Haus – voll Lust und Qual, Möchte immer so dich seh’n, Doch ich muß ja wieder geh’n. –
Muß zu Fremden, liebeleer, Heimat bist du mir nicht mehr, Kleines Haus am Wegesrand, Haus, wo meine Wiege stand. –