Versos German Heinrich Kämpchen Herbstklage

German poem

Herbstklage

by (1847–1912)

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Ja, der Schnitter geht Schon durch Wald und Flur, Wo ein Blatt verweht, Seh’ ich seine Spur. –

Wo die Blume stirbt Still am Wegesrand, Wo das Gras verdirbt, Ist es seine Hand. –

Aus dem Nebel grau, Der das Tal durchzieht, Aus dem Winde rauh Tönt sein Sterbelied. –

Wie so bald verweht Doch des Lebens Spur – Ja, der Schnitter geht Schon durch Wald und Flur.

Seine Sense reicht Ueber Berg und Tal – Nah’ auch mir vielleicht Ist der scharfe Stahl. –