German poem
Die Schlange
by Hermann von Gilm (1812–1864)
Wie sie behäbig im Fauteuil der Loge Mit halbgeschlossnen Augenlidern liegt Und ihr von Sättigung vergnügtes Lächeln Durchs Antlitz fliegt!
Die Schlange ist es auf der Fächerpalme, Die lange um ein Opfer ausgeschaut Und eben einen Menschen hat verschlungen Und nun verdaut!