German poem
Dasz Polypragmon nechst ein alter Spielmann hies
by Johann Christian Günther (1695–1723)
Dasz Polypragmon nechst ein alter Spielmann hies, Als er der Mode nach sich vor dem Grafen wies, Bewundern viel, nicht ich. Warum? Weil seine Gaben Den Titul mehr mit Recht als blos vom Irrthum haben. Denn ob ihm gleich der Tod und Gottes Langmuthstreu Viel Zeit zur Buße läst, so bleibt er dennoch heuer So gut als übers Jahr an Geiz, Pedanterey, List, Falschheit, Stolz und Zanck auf seiner alten Leyer.
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