Versos German Johannes Hadlaub Ich diene ir sit das wir beidú waren kint

German poem

Ich diene ir sit das wir beidú waren kint

by

Listen in the reader

ICh diene ir sit das wir beidú waren kint dú iar mir sint gar swer gesin wan si wag so ringe minen dienest ie sin wolte nie gerůchen min das wart irbarmende herren dien warts kunt dc ich nie mit rede ir was giwesen bi des brachten si mich dar zestunt

Swie ich was mit hohen herren komen dar doch was si gar hert wider mich si kert sich von mir do si mich sach zehant von leide geswant mir hin viel ich die herren hůben mich dar da si sas vnd gaben mir balde ir hant in min hant do ich des benant do wart mir bas

Mich duchte das nieman möchte han erbetten si das si mich fri not hete getan wan das si vorchte dc si schuldig wurde an mir ich lag vor ir als ein tot man vnd sach si iemerlich an vs der not des irbarmet ich si wan ichs hate von ir des si doch mir ir hant do bot

Do sach si mich lieblich an vnd rete mit mir ach wie zam ir das so gar wol ich mochte si so recht geschowen wol getan wa wart ieman so fröiden vol die wile lagen min arme vf ir schôs ach wie sůsse mir das dur min herze gie min fröide nie mer wart so gros

Do hate ich ir hant so lieblich vaste gotte weis dauon si beis mich in min hant si wande das es mir we tet do fröte es mich so gar sůsse ich ir mundes beuant ir bissen was so zartlich wiblich fin des mir we tet das so schiere zergangen was mir wart nie bas das můs war sin

Si baten si vaste eteswas geben mir des si anir lange hete gehan also warf si mir ir nadilbein dort her in süsser ger balde ich es nam si namen mirs· vnd gabens ir wider do vnd irbaten si das si mirs lieblich bot in sender not wart ich so fro

Der vúrste von konstenz· von zúrich dú vúrstin vil selig sin der vúrste ǒch sa von einsidellen von Toggenberg· lobelich graf friderich vnd swer was da vnd half alt riet· das man mich brachte fúr si das taten hohe lút der frume Reginsberger nach miner ger ǒch was da bi

Vnd der abt von petershusen tuginde vol half mir ǒch wol da waren ǒch bi edil frowen· hohe pfaffen· ritter gůt da wart min můt vil sorgen fri ich hate ir gunst die doch nit hulfen mir her Rudolf von Landenberg gůt ritter gar half mir ǒch dar vnd liebte mich ir

Dem die besten helfent das veruat ǒch icht dú zůuersicht wart mir wol schin wan der vúrste von kostenze loblich gerecht vnd her albrecht der brůder sin vnd her Rüdge Manesse die werden man hulfen mir vúr min edlen frowen klar des manger iar nie mochte irgan

Es ist lang das mich von erst ir wunne vie vnd das ich nie so nach ir kan wan si stalte vngrůslich sich ie gegen mir des ich zů zir nie getorste gegan ich dachte sit si nicht růchet grüssen mich giege ich fúr si das were lichte so verre ir has nicht wan vmb das verzagt dan ich

Möchte ein herze von fröiden dur den lib vsgan in möchte behan des minen niet sit ich vúr die wolgetanen komen bin von der min sin mich nie geschiet ich hate ir hant in minen henden ach est ein wunder das von rechten minnen nicht in der geschicht min herze brach

Ach ich horte ir süssen stimme ir zarten wort si reiner hort des hat si pris so sach ich ir munt ir wengel rosen uar ir ǒgen clar ir keln wis ir wiblich zucht ir hende wis· als der sne mir was lieblich wol vnz ich můs dannan gan mir sendem man tet das so we

Wol vns das der klingenberger vúrste ie wart die rechten vart die vv̊ren si dien zeherren walten er kan wise vnde wort der sinne hort der wont im bi sin helfe sin rat· sin kunst sint endelich des die wisen habten sin zeherren ger des heisset er bischof Heinrich