German poem
Es ist doch rechte klagelich
Es ist doch rechte klagelich das nu der sumer schöne von hinnan sol er was so manger wunnenrich des horte man vogil döne klingen so wol nv sicht man trübe tage das trübe můt doch ist min meistú klage das mir nicht tůt genaden kunt· min frowe gůt si hat ir trost so lange· vor mir behůt
Doch ich mich nit irwerren kan mir müsse dik· ir güte zeherzen gen swenne ich si sich so wolgetan so mag dan min gemüte nit stille sten wan es wirt dan so wilde so mir wirt kunt wie zartlich stet ir bilde so wirde ich· von minnen dur des herzen grunt vnd ǒch von sendem iamer lieblich enzunt
Nv höte er sich swer sehe dar vnd rechte kan geschowen das schone wib wan er wirt in der sele giwar der wunnen miner frowen so kumt sin lib in so manigualten sinne vnd ǒch in ger nach minnenklicher minne so kumt danne er in sende not· des bin ich wer swer sich des mag· er lassen ia růwet der