German poem
Dv́ voglin waren in mangen sorgen
Dv́ voglin waren in mangen sorgen noch aldaher den winter kalt si smuchten sich die külen morgen in snewe stůnt so gar der walt nu wellent si sich zweien si hant ersehen die lichten zit die blůmen lachent gegen dem meijen der manigem herzen fröde git
Man höret süsseklichen döne swer sich des morgens wil irgan vnd sicht die lieben heide schone in wunneklicher varwe stan swas ich vil sender schowe der blůmen vnd der rosen rot doch můs ich sorgen want min frowe mich tůt an minen fröiden tot
ICh súfte sere vnd minnenkliche vnd wandelt sich min stetú uar swenne ich si sich so wunnenriche vnd si min nimt so kleinen war vnd mecht von leide ersterben ieman ich were nv lange tot in mochte ir helfe nie erwerben dauon leb ich in grôsser not
Sol ich die gůten lange miden swie doch nieman von leide erstarb ich můs den tot nach ir erliden wan ich nie heil an ir irwarb wil si min nicht ern noch lieblich hohgemüte geben vnd ǒch ir frömden gar verkern so můs vnlenge sin min leben
Doch hab ich si mir selb erwellet vnd wil genaden gern von ir swie mich dú reine in iamer vellet doch stet nach ir· mins herzen gir nun wil ǒch niemer keren von ir die besten trúwe min sol ich verderben nach der heren si můs in hohen schulden sin