German poem
Waldesfrieden
by Johannes Proelß (1853–1911)
Nicht auf dem weichsten Pfühle Es sich so herrlich ruht Wie in des Waldes Kühle, Am Ufer frischer Flut.
Hier wähnt das Herz geborgen Sich froh vor jeder Pein, Es schlummern alle Sorgen In diesem Frieden ein.
Und Glück wir selig tauschen Für jedes Weh, das schied, Wenn Wald und Wellen rauschen Uns zu ihr traulich Lied. J. Proelß.