Versos German Max Dauthendey Der Baum am Hügelrand

German poem

Der Baum am Hügelrand

by (1867–1918)

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Du Baum, allein am Hügelrand, Dein Einsamsein ist mir verwandt. Du siehst wie ich den Tagen nach, Und ruhlos rauscht dein Blätterdach.

O Wolken, Wind, o, Abendland, Wie seid ihr Schweigenden mir verwandt! Ein Blitz springt übers dunkle Kraut, – Die Ewigkeit hat uns angeschaut.

Das Leben, – ein feuriger Augenblick! Und Sehnsucht und Sehnsucht ist unser Geschick.