Versos German Max Dauthendey Die flinken Brunnen singen laut

German poem

Die flinken Brunnen singen laut

by (1867–1918)

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Der Mond legt seinen reichen Schein Wie ein Geschenk in deinen Schoß. Die flinken Brunnen singen laut, Und Worte werden sanft und groß. Die Erde liegt wie eingewiegt Und wie ein Himmel schwer durchblaut. Ich habe mich deinem Aug' vertraut Und aller Erd' ins Herz geschaut. Der Mond, der dein Aug' aufhebt, Lebt von deinem Wunsch und Schwur. Er steht voll Schatten und Zeichen: Deine Blicke in den Himmel geschrieben, Sie reichen mir Lippen und Hände. Starben Menschen, – ihre Schwüre sind geblieben.