Versos German Max Dauthendey Die kühlen buschigen Weiden

German poem

Die kühlen buschigen Weiden

by (1867–1918)

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Es stehen wieder die kühlen, buschigen Weiden Am Inselufer, wo sie zum Wasser hinfühlen Und spiegeln sich wieder den Sommer lang; Grüßen den Fluß auf seinem täglichen Gang, Lassen sich die Welle um den Wurzelfuß spülen, Zischen mit den Blättern noch nachts voll Genuß Und lassen sich gern von den vier Winden durchwühlen. Alle die Weidenblätter voll silbriger Spiegel sind Und werden wie die Sehnenden auch nachts nicht blind.