German poem
Da, nach deinem Wunsch zu leben, dir das Schicksal keine Macht gibt
by Omar Khayyām (1048–1131)
Da, nach deinem Wunsch zu leben, dir das Schicksal keine Macht gibt, Kann dich's kümmern, ob es sieben Himmel oder ob es acht gibt? Was in diesem Augenblicke da ist, das nur geht dich an, Nicht was ehedem gewesen oder was noch kommen kann.
More by Omar Khayyām
- Da einst ich verlasse dies irdische Haus
- Da jede Freude von vordem dir bis auf die Erinnrung schwand
- Da von der Erde fortzugehn verhängt uns o wie bald ist
- Da wir doch von hinnen müssen, o was hilft dies ganze Leben?
- Darf ich nur dich lieben, willig werd' ich jede Pein dann tragen
- Das ganze Jahr betrunken sein, geziemt dem echten Weisen
- Das Rad der Zeit in seinem ewigen Kreisen
- Das Schicksal ist ein fester Gurt, der unser armes Sein umschließt