German poem
Das Schicksal ist ein fester Gurt, der unser armes Sein umschließt
by Omar Khayyām (1048–1131)
Das Schicksal ist ein fester Gurt, der unser armes Sein umschließt, Mehr blut'ge Tränen weinen wir, als Wasser in dem Oxus fließt; Die Hölle ist ein Funken nur der Qual, in der das Herz uns brennt, Das Paradies nur ein Moment der Ruhe, der uns wird gegönnt.
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- Da, nach deinem Wunsch zu leben, dir das Schicksal keine Macht gibt
- Darf ich nur dich lieben, willig werd' ich jede Pein dann tragen
- Das ganze Jahr betrunken sein, geziemt dem echten Weisen
- Das Rad der Zeit in seinem ewigen Kreisen
- Das Tor zu öffnen hast nur du die Macht – laß mich denn ein!
- Dein göttliches Erbarmen kennt der Fromme nicht, denn er ist blind
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- Deiner Sünden wegen, Chijam, was in Kummer dich verzehrst du?