German poem
Nur Gram und Tränen, welche rastlos rinnen
by Omar Khayyām (1048–1131)
Nur Gram und Tränen, welche rastlos rinnen, Gab uns das kurze Weilen auf der Welt; Nichts, was uns dunkel, ward uns aufgehellt, Und unter Seufzen gehn wir nun von hinnen.
More by Omar Khayyām
- Nimm den irdnen Krug, Geliebte, nimm den Becher in die Hand
- Noch – unserm Schenken sei's gedankt! – bleibt übrig mir ein Atemzug
- Nun fängt die Lust von neuem an, des Predigers Stimme schweigt
- Nun ist der Lenz geschwunden mit der Rose
- Nur Leiden schafft der Himmel uns armen Verlornen
- Nur Puppen, mit denen das Schicksal spielt, sind hier auf Erden wir
- O du, der Schöpfung Inbegriff, laß ab vom niedern Tand
- O fände irgendwo das Herz nur eine Ankerstätte!