German poem
O fände irgendwo das Herz nur eine Ankerstätte!
by Omar Khayyām (1048–1131)
O fände irgendwo das Herz nur eine Ankerstätte! O daß der Mensch zum mindesten die eine Aussicht hätte, Einst – möchten bis dahin auch zehn Jahrtausende verfließen – Gleich diesem Rasen neu dem Schoß der Erde zu entsprießen.
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- Nur Gram und Tränen, welche rastlos rinnen
- Nur Leiden schafft der Himmel uns armen Verlornen
- Nur Puppen, mit denen das Schicksal spielt, sind hier auf Erden wir
- O du, der Schöpfung Inbegriff, laß ab vom niedern Tand
- O Freund, da einmal solches Los das Schicksal dir bestimmt
- O funkelnder Wein! so viel laß mich zechen
- O Gott, Barmherz'ger, huldvoll sei mir!
- O Gott, wenn du barmherzig bist, wie das der Gläub'ge von dir sagt