German poem
Oft wider Gott wohl hab' ich gefehlt
by Omar Khayyām (1048–1131)
Oft wider Gott wohl hab' ich gefehlt, Doch wenn mich noch immer die Hoffnung beseelt, Er werde mir huldvoll sein, so ist's, Weil ich ihn nie mit Gebeten gequält.
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- O wie schnellen Zugs von dannen zieht die Lebenskarawane!
- O, Rose! blickst du mich doch an wie eine Maid mit holden Mienen!
- Oft fühlt mein Herz mit Kummer sich von diesem Käfig eingeengt
- Oft vor dir und mir hienieden ward es Tag und wieder Nacht
- Oft wohl denk' ich, jetzt, da ich noch fröhlich lebe
- Ohne meinen Willen hat er mir zuerst das Sein gegeben
- Ohne Rebensaft zu trinken, leben könnt' ich keinen Tag
- Philosophie hat oft genug