German poem
Ohne meinen Willen hat er mir zuerst das Sein gegeben
by Omar Khayyām (1048–1131)
Ohne meinen Willen hat er mir zuerst das Sein gegeben, Und mit Staunen und Verwundrung schau' ich an mein eignes Leben. Uns zum Kummer aus der Welt dann werden wir hinweggerissen, Ohne unsres Kommens, unsres Gehens Zweck und Ziel zu wissen.
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- Oft fühlt mein Herz mit Kummer sich von diesem Käfig eingeengt
- Oft vor dir und mir hienieden ward es Tag und wieder Nacht
- Oft wider Gott wohl hab' ich gefehlt
- Oft wohl denk' ich, jetzt, da ich noch fröhlich lebe
- Ohne Rebensaft zu trinken, leben könnt' ich keinen Tag
- Philosophie hat oft genug
- Quälende Gedanken machen, daß in Angst das Herz mir klopft
- Recht hast du, daß du die Sünden verzeihst