German poem
Weinhändler, sprich, wie mag nur feil dir sein der flüssige Rubin?
by Omar Khayyām (1048–1131)
Weinhändler, sprich, wie mag nur feil dir sein der flüssige Rubin? Nichts, was nur irgend gleich ihm kommt, einhandeln kannst du ja für ihn; Denn seit am Himmel Sonn' und Mond zuerst begannen ihre Fahrt, Ward Köstlicheres als der Wein auf dieser Erde nicht gewahrt.
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- Was? von uns Armen fordert er nun Gold
- Weh denen, welche Liebe nie gekannt
- Wein trinken und fröhlich sein, das dient zu des Geistes und Leibes Ernährung
- Wein, den rosenfarb'gen, lieb' ich, wenn er funkelt in den Gläsern
- Weit lieber mit einer Schönen mag ich im Weinhaus plaudern
- Wenn bei Verstand du bist, so such den Rausch im Saft der Reben!
- Wenn des Weines goldne Fluten aus dem Becher mich durchrinnen
- Wenn dir das Haupt von Wein benebelt ist, sei froh!