German poem
Wie lang noch von dieser niederen Welt einatmen willst du den Rauch
by Omar Khayyām (1048–1131)
Wie lang noch von dieser niederen Welt einatmen willst du den Rauch Und, brütend über das Sein und das Nichts, die Beute des Kummers sein? Solang dir der Sinn an der Erde hängt, schafft Gram dir jeglicher Hauch, Und wenn von ihr du dich abgewandt, erst atmest du Frieden ein.
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- Wie du mich aus Wasser und Erde geformt, so hab' ich gelebt, was kann ich dafür?
- Wie du mich gemacht hast, bin ich! Schon so lang ich lebe, bist
- Wie ein Falk entflog ich jener Welt der Geister, um von dort
- Wie lang noch über was ich bin soll sich mein armer Kopf zerbrechen?
- Wie lang noch willst du von der Moschee, von Fasten und Beten mir sprechen?
- Wie lang uns willst du, unwissender Mönch, verfolgen mit deinen Ränken?
- Wie lange sollen wir Sklaven noch von dieser schalen Vernunft sein?
- Wie lange willst du Götzendienst noch mit dir selber treiben?