German poem
Wie lang uns willst du, unwissender Mönch, verfolgen mit deinen Ränken?
by Omar Khayyām (1048–1131)
Wie lang uns willst du, unwissender Mönch, verfolgen mit deinen Ränken? Wir sind in ewigem, seligem Rausch, die steten Bewohner der Schenken; Du heuchelst und betest den Rosenkranz und übst Verleumdung und Tücke, Indessen, den Becher in der Hand, wir unserer Wonnen gedenken.
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- Wie ein Falk entflog ich jener Welt der Geister, um von dort
- Wie lang noch über was ich bin soll sich mein armer Kopf zerbrechen?
- Wie lang noch von dieser niederen Welt einatmen willst du den Rauch
- Wie lang noch willst du von der Moschee, von Fasten und Beten mir sprechen?
- Wie lange sollen wir Sklaven noch von dieser schalen Vernunft sein?
- Wie lange willst du Götzendienst noch mit dir selber treiben?
- Wie lieblich wieder nun alles ward!
- Wie schön ist die Erde nun wieder überall!