Versos German Otto Erich Hartleben »Von meinen Brüsten leise schlich

German poem

»Von meinen Brüsten leise schlich

by (1864–1905)

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»Von meinen Brüsten leise schlich dein Blick und stahl sich in die Nacht? O sage, was bekümmert dich, woher die Thräne, unbewacht?«

– Du Weib, das mir ergeben sich und ruht in meiner Hände Haft, o dürft ich erst ersehnen dich, voll zagend keuscher Leidenschaft!

Ich sehne mich nach Frühlingsthau, zurück nach scheuem Knaben-Sinn: – dass ich mich nicht zu sagen trau, wovon ich heimlich selig bin.