German poem
Zum erstenmale giebst du
by Otto Erich Hartleben (1864–1905)
Zum erstenmale giebst du dich hin der vollen Lust – drängst dich, als wolltest du mein Blut, bebend an meine Brust ...
Zwängst dich an meine Glieder in glühender Sinne Wuth – ersterbend, forderst du von mir lechzend die gleiche Gluth ...
Heil deiner jungen Wonne! Heil deinem jungen Leib! Auch dir erschloss das Leben sich – Heil dir – du wurdest Weib!