Versos German Paul Heyse Nun treibt ein graugespenst'ger Nebelspuk

German poem

Nun treibt ein graugespenst'ger Nebelspuk

by (1830–1914)

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Nun treibt ein graugespenst'ger Nebelspuk Sein frostig Spiel in diesen Höhn und Tiefen. Im Wald die regenschweren Wipfel triefen, Und über ihnen kreischt ein Krähenflug.

Als ob Berggeister, die, vom Fremdenzug Verschüchtert, sommerlang geduldig schliefen, Erwachten und den Eindringlingen riefen: Es naht der Herbst! Fort ihr! Nun ist's genug!

So werd' auch ich bald weichen der Gewalt, Denn nicht mehr lockt mit sonnenhellen Reizen In seine Tiefen mein geliebter Wald.

Nun wird der Jäger diese Wege kreuzen, Und ich, wenn lustig seine Büchse knallt, Sitz' still im Haus und muß den Ofen heizen.