German poem
Daheim!
by Peter Rosegger (1843–1918)
Was dies Leben mir beschieden, Es war gut, ich bin's zufrieden. Könnt' ich eines noch erwerben: Nur Daheim, Daheim zu sterben. Nicht auf fernen Wanderswegen Möcht' ich mich zur Ruhe legen, Nirgends auf der ganzen Erde, Als Daheim am eignen Herde. Vor des Todes dunklen Schrecken Wollt' ich nimmer mich verstecken Wenn aus Augen schmerzbefeuchtet Liebe mir zu Bette leuchtet, Wenn die Meinen mich umgeben, Atmend mein entschwindend Leben, Und aus gottergebnem Sterben Meines Herzens Frieden erben.