Versos German Philipp von Zesen Das neunzehende Lied

German poem

Das neunzehende Lied

by (1619–1689)

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Dorotee/ Glantz der Jugend/ aus-zug aller liebligkeit/ wohnplatz der belobten tugend/ schönste Jungfrau dieser zeit; Sie vergebe meinen sinnen/ daß sie dieses lied beginnen.

Schöne Rose/ Gottes-gabe/ des geneugten Himmels kind/ alles/ was ich itzund habe/ ist auf ihren preis gesinnt/ dännoch kan ich nichts aufbringen/ noch ihr lob nach würden singen.

Bässer kan man Sie nicht nennen als ein willges Götter-pfand/ welches sie der welt noch gönnen/ und beseelgen unsern stand/ Utrecht hat von glük zu sagen/ und nach keinem stern zu fragen.

Dan in England ist verblichen dieser wunder-schöne stern/ und nach Utrecht zu gewichen/ da er steht und blinkt von fern. England hat nach seinem scheiden/ nichts als krieg/ und nichts als leiden.