Versos German Philipp von Zesen Spiel-gesang

German poem

Spiel-gesang

by (1619–1689)

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Halt/ Heldin/ halt doch ein/ Ich läge für Dier nieder den bogen und das schwert: das glük ist mier zu wider; mier fällt es ab/ Dier zu. ich bin in deiner hand/ und sähe/ wie das glük sich hat zu Dier gewandt.

Drei schlachten haben wier zusammen itzt gehalten: die erste gäb' ich Dier/ und mus für Dier erkalten; die dritte noch darzu: die andre bleibet mein/ doch laß' ich alles Dier/ und wil dein eigen sein.

Es fällt die frage für/ ob weisheit oder kräfte verwalten deinen muht/ und tapfre Kriegs-geschäfte; ob schönheit abgewinnt/ und gunst es willig giebt; ob sanftmuht oder grim bei Dier sich spielend übt.

Es mus wol etwas sein. Dein' abgerichte gaben/ dein kluger witz und muht/ die mich entzükket haben/ die haben dis getahn; die binden meinen witz/ die fangen meinen muht/ Du/ o der Tugend sitz.