German poem
Spruchlied
by Philipp von Zesen (1619–1689)
Dornen-büsche tragen rosen/ stachel-stauden süße frucht; rauhes wetter bringt zeitlosen; sanfte ruhe folgt der flucht.
Acheln hägen gersten-körner; disteln seind auch selbst geziert; ebne stille folgt auf hörner/ so die See vom sturme führt.
Regen häget sonnen-blikke/ wie dein Himmel ist bewust. So rufft auch mein glük zurükke: Diese last hägt jene lust.