Versos German Richard Dehmel Helle Nacht

German poem

Helle Nacht

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Weich küßt die Zweige der weiße Mond; ein Flüstern wohnt im Laub, als neige, als schweige sich der Hain zur Ruh – Geliebte du.

Der Weiher ruht, und die Weide schimmert; ihr Schatten flimmert in seiner Flut, und der Wind weint in den Bäumen – wir träumen ... träumen.

Die Weiten leuchten Beruhigung; die Niederung hebt bleich den feuchten Schleier hin zum Himmelssaum – oh hin – o Traum ...