Versos German Sophie Hoechstetter Inferno

German poem

Inferno

by (1873–1943)

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„Laßt, die ihr eingeht, jede Hoffnung sinken“, Laßt, die ihr eingeht, hinter euch die Glut Von allen Wünschen still ertrinken –

Laßt, die ihr eingeht, hinter euch die Klagen, Ruhmlos versickerte das rote Blut – Ihr wart, und das hat niemand viel zu sagen.

Laßt, die ihr eingeht, eure müden Hände Über euch streicheln, als das letzte Gut Von Leidgenossen an des Handelns Ende.

Laßt, die ihr eingeht, der Verzweiflung Ringen Und eine letzte haßerfüllte Wut Euch noch ein letztes Mal erklingen.

Denn auch dies eine wird euch abgerungen Auch dieser letzte Lebenston bald ruht In ewiger Starrheit eingezwungen.

Laßt, die ihr eingeht, jedes Hoffnungswerben, Dies zu bezwingen nützt kein Heldenmut: Den Tod mit dem Bewußtsein, nie zu sterben.