German poem
Da schon Dein same den ich trug in fahr
by Stefan George (1868–1933)
Da schon Dein same den ich trug in fahr Und aus mir nährte und erzog in nöten Heut unausrottbar grünt: so gib noch dies Solang ich in dem süssen licht verweile: Dass ich die würde deiner segnung wahre Und in der freunde lob der jünger preis Von den verschwiegnen liedern nichts verlaute Und in des schwarms getriebe und gemurre Dein heiliges geheimnis treu behüte.
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- Da dein gewitter o donnrer die wolken zerreisst
- Da ich mit allen fibern an dir hänge
- Da kaum noch sand im stundenglase läuft
- Da meine lippen reglos sind und brennen
- Da vieles wankt und blasst und sinkt und splittert
- Da waren trümmer nicht noch scherben
- Da zur begehung an des freundes arm
- Daneben war der raum der blassen helle