German poem
Halimus
by Theodor Däubler (1876–1934)
Die Heimat des Thukydides, im Grollen Der See von Salamis, hat mich empfangen: Ein kühnes Stürmen purpurt unsre Wangen, Dem Augenblick entschleiern sich die Schollen:
Heroen modern in verborgnen Stollen; Begnadete, die ihren Ruhm besangen, Erscheinen noch im Mond, und zaudernd bangen Kytharen dann nach Hellas' andachtsvollen
Geschlechtern vor Poseidons Zornesworten: Wer nie auf ausgestreckten Klippen kniete, Blieb Fremdling dem Geschick, an Drohungsorten
Der Salzgewaltsamen bei Amphitrite; Bedenkt ums Riff der Toten ferne Pforten, Den Nahruck von plutonischem Gebiete!