Versos German Ulrich von Winterstetten Wol becleidet stet dú heide

German poem

Wol becleidet stet dú heide

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Wol becleidet stet dú heide anger vnd der grüne walt bi der liehten ǒgenweide hört man stimme manigvalt in den owen vogelin döne meie wart noch nie so schöne den ich mit gesange· kröne noch so rehte wol gestalt Frowe sich du solt mich tröste sit ich minne dich

Sich fröit al dv́ werlt gemeine gegen der wunnklichen zit nieman truret wan ich eine sit si mir niht fröide git der ich diene in ganzen trúwen dú wil minen kvmber nivwen ich lebe in vil starken rúwen von den meren iemer sit Frowe sich du solt mich tröste sit ich minne dich

Ane got so hat min nieman den gewalt als si wol hat itwiset mich des ieman stünde es dem als es mir stat er gelǒpte mir zware der ich diene svnderbare wie dv́ miner ivngen iare fröide nider sigen lat Frowe sich du solt mich tröste sit ich minne dich

Wer gesach ie creatúre die man weis in wibes namen also schone also gehúre dú darf sich des niht beschamen also kúsche vnd also gv̊te also tvgenthaft in mv̊te vnd an eren so behv̊te dú ist ein selig wib benamen Frowe sich du solt mich tröste sit ich minne dich