German poem
Wenn du sammelst goldne Trauben ein
by August von Platen-Hallermünde (1796–1835)
Wenn du sammelst goldne Trauben ein, Hüllen Reben dich in Lauben ein; Wenn am Hügel dich umfängt der Schlaf, Girren dich verliebte Tauben ein; Wenn du liebst, so stellen Engel sich, Die der Sorge dich berauben, ein; Da die Weisheit mühevoll du fandst, Büßtest doch du nicht den Glauben ein.
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- Wehe, so willst du mich wieder
- Weil da, wo Schönheit waltet, Liebe waltet
- Weiß ich, wohin ich noch gezogen werde
- Wenn auch getrennt die Körper sind, zu dringen
- Wenn du vergessen kannst und kannst entsagen
- Wenn du, Natur, eine Gestalt bilden willst
- Wenn einen Freund du suchst fürs ganze Leben
- Wenn ich nur minutenlange deines Blicks genossen hätte