German poem
Auf das Parisische frauenzimmer
by Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616–1679)
Paris verweigert mir fast einen kuß zu schencken. Kein auge will sich hier auf meine seite lencken/ Das liebliche geschlecht/ so reich an flammen ist/ Hat mich zu einem zweck des hasses ausserkiest. Es denckt die schöne stadt/ daß farbe/ haut und haare Bey mir zu wenig sind zu handeln schöne wahre/ Und zwingt daß meine faust wirfft diese worte hin: Paris verachtet mich/ weil ich nicht Paris bin.