Versos German Clara Müller-Jahnke Stille

German poem

Stille

by (1860–1905)

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Die tiefen schwarzen Fluten waren im Meer verrauscht – und alle Stürme ruhten.

Im roten Abendscheine leuchteten längs dem Strand Lorbeer- und Pinienhaine.

Ein grauer Tempel stand unter granitnen Hängen und sah hinab ins Land,

sah weit in blühende Fülle: über dem Feuerberg schlief der Geist der Stille.

Sanft fiel ein Rosenregen . . . und fest in deiner Hand war meine Hand gelegen.