German poem
Drey und neunzigstes Sonett: [Wenn jener Fels, der meines Thals Gehege]
by Francesco Petrarca (1304–1374)
Wenn jener Fels, der meines Thals Gehege Zumeist verschließt, was ihm den Nahmen spendet, Mit seinen Schultern Babel zugewendet, Mit dem Gesicht gen Rom dahin sich zöge; So hätten meine Seufzer gute Wege Zu ihrer Hoffnung Kreis. Jetzt zieht gewendet Der da, der dorthin; doch, wie sie entsendet, Kommt jeder an, nicht einer irrt vom Stege. Und sind daselbst so freundlich gern gesehen, Wie ich bemerke, daß nie einer kehret; Mit solcher Freudigkeit sie dorten stehen. Vom Auge kommt der Schmerz; mit frühstem Morgen, Vor Lust nach schönem Ort, der ihm verwehret, Gibt es den müden Füßen Pein, mir Sorgen.
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