German poem
Es fragt mich einer, wie's der Brust ergangen
by Franz von Dingelstedt (1814–1881)
Es fragt mich einer, wie's der Brust ergangen, Die jenes Wort im Königsgarten rief, Und ob sie nicht schon hinter Schloß und Stangen Ihr Frühlingsräuschlein abgekühlt verschlief?
Ach nein, mein Freund! Das Abenteuer lief Friedfertig ab und ohne groß Belangen, Der Sänger schwieg, nachdem er, hoch und tief, Zehnmal sein Lied vergeblich angefangen.
Dicht unter ihm und seiner schweren Klage Ging achtlos das geputzte Volk vorbei, Vom Orient schwatzend und der Zuckerfrage.
Ihn überschrie die Liebesdudelei Aus einem nahen Spatzen-Lustgelage Und zahmer Papagein Lobhudelei ...
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- Du weißt, was das bedeuten will. Du wirst sie mir nicht streichen
- Du zauderst Dich mit meinem Lied zu schmücken
- Dutzend-Fürsten, Taschen-Höflein
- Ein Nachtwächter hat so gut ein Herz
- Es irrt, vom Meeresstrand verschlagen
- Es schauert durch die Luft ein Klang
- Es sprengte aus dem Königsschloß
- Es stürmt, es stürmt! Hinan den Felsensteig