German poem
Wo hört die Heimat auf und fängt die Fremde an
by Friedrich Rückert (1788–1866)
Wo hört die Heimat auf und fängt die Fremde an? Es liegt daran, wie weit das Herz ist aufgethan. Ein enges Herz, das sich verstockt im Winkel hat, Es findet fremdes Land drei Finger von der Stadt; Ein weites aber hat das Fernste sein genannt, Als wie vom Himmel wird die blüh'nde Welt umspannt.
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- Wir stilles Volk in des Gebirges Kluft
- Wir verbitten uns Beileidsbezeugungen
- Wird doch nicht übers Kind der Vater ungeduldig
- Wo die Blumen so still leben
- Wo ihr Sommerlüfte
- Wo ist sie denn, die ich mit Blicken suche
- Wo mit der Dumpfheit sich die Wissenschaft verbündet
- Wo Mittagsgluten brüten auf den Thalen