German poem
Mein allein- oder laß es gar seyn
by Hans Assmann von Abschatz (1646–1699)
Beliebe mich für andern zu erwehlen/ Mein Hertze giebt sich gantz zu eigen dir. Doch wo du dir ein Fremdes wirst vermählen/ Nehm ich das Mein hinwieder auch zu mir.
Wie sehr mich ie Gelück und Himmel hasset/ Bleibt doch mein Hertz und meine Treue rein; Wann aber dich ein fremdes Joch umfasset/ Soll mir dein Strick der Weg zur Freyheit seyn.
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