Versos German Johann Karl Wilhelm Geisheim Der schönen Welt

German poem

Der schönen Welt

by (1784–1847)

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Zahlenlose Wunderwelten Sind um unsern Stern gestellt; Eine soll für all’ uns gelten, Und das ist die schöne Welt.

Also hieß die Welt der Frauen, Seit die Harfe sich beschwang, Und die Schönheit anzuschauen, Je ein Sänger dacht’ und sang.

Steht sie uns doch nicht so ferne, Rückt sie doch den Ahnungstraum Von dem Wunderreich der Sterne Näher in den Erdenraum!

Lebenszeichen sind die Lieder Von der schönen Welt umher; Im Gesange kläng’ sie wieder, Wenn sie stumm auf Erden wär’.

Aber, Heil uns! Nicht im Traume Singen wir von schöner Welt, Lieblich ist sie uns im Raume Holder Gegenwart gesellt.

Sie verjüngt und weckt lebendig Uns der Lieder Lust und Drang; Und so weihe sie beständig Uns die Zeit zu Sang und Klang!

Sie zu ehren, sollen klingen Unsre Lieder immerdar: Aber was von ihr wir singen, Mach’ die schöne Welt auch wahr!