Versos German Johann Karl Wilhelm Geisheim Der Meister und seine Gesellen

German poem

Der Meister und seine Gesellen

by (1784–1847)

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Frisch, Gesellen, frisch herbei! Neue Lieder, neue Klänge! Ei, ei, ei! Welche Menge, welch’ Gedränge Lustgeborener Gesänge Strömet zu dem Fest’ herbei! Wie die Lerchen frühlingsfrei Regen, schwingen sich die Geister: Frisch, Gesellen, daß dem Meister Heut zu Dank gesungen sei! Seid willkommen, gute Geister, Steht, Gesellen, steht dem Meister, Geister, steht uns ferner bei!

Frisch, Gesellen, frisch herbei! Meisterlieder müssen klingen, Ei, ei, ei! Wir ja wollen eben singen, Wollen fröhlich lassen klingen Lobgesang der Meisterei, Wie uns werth der Meister sei, Heute sich zur guten Stunde In Gesang und Klang bekunde, Meisterschaft steh hold uns bei! Immer zu der guten Stunde Sich der gute Geist bekunde, Fruchtbar uns an Werken sei!

Frisch, Gesellen, frisch herbei! Singet immer kühner, dreister! Ei, ei, ei! Ja, das kann wohl unser Meister, Er drum ferner unsrer Geister Unsrer Stimmen Hammer sei! Steh uns treu und redlich bei. Immer aufwärts, nimmer nieder Uns zu freu’n am Land’ der Lieder, Wie die Lerchen frühlingsfrei. Immer aufwärts, nimmer nieder Euer Flug im Land’ der Lieder, Treu der Geist dem Meister sei!