German poem
Nereiden
by Marie Eugenie Delle Grazie (1864–1931)
Goldschaum’ge Wogen rauschen Wir singend an den Strand — O komm, hinabzulauschen, O schmieg dich in den Sand — In den silberglitzernden Sand!
Der Tiefe Märchen flüstern Wir leis’ — ganz leis’ dir zu; Dein Herz wird krank und lüstern Noch schrei’n nach ihrer Ruh’ — Ihrer lichtverlorenen Ruh’ . . . .
Da oben sengt das Leben Dir Leib und Seele wund — Wen uns’re Arme heben Und schaukeln, wird gesund — Wird von Licht und Leben gesund!
O komm, o laß dich tragen hinab, wo’s dämmernd blaut: Wie Mövenflügel schlagen Die Fluthen dir um’s Haupt — Um das arme, fiebernde Haupt . . . .