German poem
Wie feuerflüssig Sonnenlicht
by Marie Eugenie Delle Grazie (1864–1931)
Wie feuerflüssig Sonnenlicht Fühl ich’s durch’s Herz mir rinnen – Ich forsche nicht, ich klage nicht, Will träumen nur und sinnen!
Wie diese Zauberfäden mir Des Willens Kraft umspinnen, So eng, so kosig und so wirr – Da giebt es kein Entrinen!